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Arbeitsgemeinschaft Energie-Berater/innen-Ausbildung

Die Ausbildung für EnergieberaterInnen besteht grundsätzlich aus einem Einsteiger-Kurs (A-Kurs), einem Fortgeschrittenen-Kurs (F-Kurs) sowie einem großen Praxisteil. Die Ausbildung wird nach Absolvierung dieser Teile mit einer kommissionellen Prüfung abgeschlossen.

A-Kurs

Der A-Kurs wurde ursprünglich als ein Präsenzkurs mit 50 Unterrichtseinheiten konzipiert. Im Laufe der Jahre wurde der Kurs entsprechend den neuen Entwicklungen aktualisiert. Ein Schwerpunkt dieses Kurses liegt darauf den Teilnehmer/innen einerseits die Komplexität der Materie und andererseits den Einstieg in die Energieberatung zu vermitteln.
Nach der Vereinsgründung im Jahr 2011 hat die ARGE EBA einen verbindlichen Lehrzielkatalog beschlossen, in dem die Lerninhalte dieser Ausbildung angeführt sind. Dieser Katalog ist so aufgebaut, dass ihm entnommen werden kann, was die Absolventen dieser Ausbildung kennen bzw. was sie können. Der Lehrzielkatalog kann von hier heruntergeladen werden.
Einige Bundesländer bieten den A-Kurs heute als verkürztes Seminar in Kombination mit einem e-learning-System an, da vielfach von den Teilnehmer/innen die lange Seminardauer kritisiert wurde. In dieser Variante müssen die Teilnehmer/innen den Großteil des Hintergrundwissens über das e-learning-System erarbeiten. Das Präsenz-Seminar ist in diesem Fall als interaktiver Workshop organisiert, in dem die Teilnehmer/innen gemeinsam an Beispielen die Kursinhalte erarbeiten.
Der A-Kurs endet mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung. Dies wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Die Prüfung bildet die Voraussetzung für den Besuch des F-Kurses.
Allgemein sei noch darauf hingewiesen, dass ein/e Absolvent/in eines A-Kurses auf keinen Fall bereits als ausgebildete/r Energieberater/in betrachtet werden kann. Der Kurs kann in dieser kurzen Zeit nur einen Überblick bieten.


Praxisteil: Gruppenarbeit
Prüfung: mündlich oder schriftlich
Bundesland: keine Angabe

F-Kurs

Genauso wie der A-Kurs wurde auch dieser Kurs vorerst als reiner Präsenzkurs entwickelt. In der ersten Version umfasste der Kurs 120 Unterrichtseinheiten. Die Gesamte Ausbildung umfasste allerdings noch einen großen Praxisteil im Ausmaß von ca. 80 Unterrichtseinheiten. In diesem Praxisteil waren noch mindestens 6 Energieberatungen protokolliert zu absolvieren und ein ausführliches Energieberatungsprojekt zu erarbeiten. Erst nach diesem Praxisteil konnten und können die Teilnehmer/innen zur Prüfung antreten.
Auch der F-KKurs wurde im Laufe der Zeit weiter entwickelt und damit wurde auch die Kursdauer deutlich länger. Heute wird der Kurs in den Bundesländern in unterschiedlicher Dauer - abhängig davon, ob ein e-learning-System angeschlossen ist oder nicht - angeboten. In jedem Falls ist die reine Seminardauer aber heute länger als die angegebenen 120 UE. Dies liegt vor allem an den bis heute deutlich komplexeren technischen Entwicklungen, die in diesem Seminar unterrichtet werden.
Auch für den F-Kurs wurde nach der Vereinsgründung der ARGE EBA ein Lehrzielkatalog verbindlich beschlossen und kann hier heruntergeladen werden.
Der Praxisteil der Ausbildung umfasst auch heute noch mindestens 6 Energieberatungen, die von den Kursteilnehmer/innen abgehalten werden müssen. Diese Beratungen müssen allerdings auch noch von einem Supervisor begleitet oder zumindest mit einem solchen nachbesprochen werden. Für Neueinsteiger/innen ist es auch möglich 3 dieser 6 Beratungen als Begleiter/in zu absolvieren, wobei allerdings ein ausführliches Protokoll jedenfalls angefertigt werden muss.
Neben diesen Beratungen ist auch ein Energieberatungsprojekt zu erarbeiten, in dem alle Bereiche der Energieberatung behandelt werden sollten. Eine solche Arbeit umfasst typischerweise ca. 15 bis 20 Seiten.
Nach Abschluss des Kurses und der Praxis muss noch eine kommissionelle Prüfung absolviert werden. In einigen Bundesländern wird auch eine schriftliche Prüfung über die Kursinhalte, die normalerweise am Ende des Kursteiles abgehalten wird, verlangt. Die kommissionelle Prüfung wird von einer Prüfungskommission, der Vertreter der ARGE EBA aus dem jeweiligen Bundesland sowie zumindest ein Vertreter aus einem anderen Bundesland angehören.
Praxisteil: 6 protokollierte Beratungen und Projektarbeit
Prüfung: schriftlich und/oder mündlich
Bundesland: keine Angabe

Grundkurs für Energieberater/innen (A-Kurs)

Grundkurs für Energieberater/innen (A Kurs)

20. – 22. September, 26. – 28. September 2016, jeweils 09.00 Uhr - ca. 18.00 Uhr
Übungshalbtag: 5. Oktober 2016, 09.00 Uhr - ca. 14.00 Uhr
WIFI Linz

Der Grundkurs bietet Basiswissen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energie. Er umfasst Know-How rund um die Themen Bauphysik, Energietechnik sowie zu wirtschaftlichen Aspekten und Förderungen. Teilnehmer/innen lernen das Handbuch für Energieberater kennen und üben anhand zahlreicher Fallbeispiele.

Die Energieberater/innen-Ausbildung richtet sich an Personen aus Unternehmen und Institutionen, die sich mit Energiefragen befassen und sich für Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energieträger interessieren.

Der Grundkurs bietet eine Zusatzqualifikation und Weiterbildung im Energiebereich und entspricht der österreichweiten Energieberater/innen-Ausbildung. Er ist auch eine nach dem Bundes-Energieeffizienzgesetz anerkannte Ausbildung. Für die Qualifikation zur/zum Energieauditor/in (§ 17 EEffG) bringt dieser Lehrgang 7 Punkte im Gebäudebereich und 4 Punkte im Prozessbereich.

Aufbauend auf den Grundkurs kann entweder der "Energieberater/innen-Ausbildung Fortsetzungskurs" (Schwerpunkt Wohngebäude) oder der Lehrgang "Energiemanagement und Energieeffizienz in Betrieben" besucht werden.


Praxisteil: 20. September 2016, 09.00 - 05. Oktober 2016, 14.00
Prüfung: 20. Oktober 2016
Bundesland: keine Angabe

Energieberater Grundkurs (A-Kurs)

Die aktuelle Klimaschutzdiskussion stellt das Thema Energieeffizienz sowie die
Nutzung von umweltfreundlichen Alternativenergien zusehends in den Mittelpunkt.
Planer/innen werden mit Fragen zur Wahl des Baustandards, zu umweltfreundlichen
Heizsystemen und zu den zu erwartenden Energieeinsparungen
konfrontiert. Mit dem Kurs erhalten die Teilnehmer/innen eine grundlegende
Ausbildung zur Planung von energieeffizienten Gebäuden im Bereich der Bauund
Haustechnik.
Die Energieberaterausbildung von Energie Tirol erfolgt nach den Richtlinien der
Arbeitsgemeinschaft Energieberaterausbildung (ARGE EBA) und gliedert sich in
einen Grundkurs (A-Kurs) und in einen Fortsetzungslehrgang (F-Kurs).

ZIELGRUPPEN
Mitarbeiter/innen von Planungs- sowie von ausführenden Firmen im Bereich
Bau- und Haustechnik, Personen, die beratend im Bausektor tätig sind
oder sein wollen, MitarbeiterInnen von Gemeinden
Teilnahmevoraussetzungen
keine

INHALTE
>> Planungsgrundlagen für energieeffizientes Bauen
>> Dämmstoffe, Dämmstärke
>> Sanierung
>> Wärmebrücken
>> Dampfdiffusion
>> Luft- und Winddichte
>> Schimmel
>> Haustechnik allgemein
>> Hydraulik, Verteilung
>> Solaranlagen
>> Wärmepumpen
>> Komfortlüftung
>> Biomasse
>> Haushaltsstrombedarf
>> Energieausweis
>> Förderungen

TERMINE
Aussendung der Fachliteratur: 03. Oktober 2016
Block 1: 17. - 19. Oktober 2016, ganztags
Block 2: 09. - 10. November 2016, ganztags
Prüfung: 23. November 2016, 16:00-18:00

UMFANG
50 Unterrichtseinheiten (davon 10 Stunden Literaturrecherche in Eigenregie)

KOSTEN
980 Euro (exkl. MwSt)

ORT
Tirol

ABSCHLUSS
Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat zur/m
Zertifizierten Energieberater/in.
Der A-Kurs gilt auch zur Punkteanrechnung seitens des BMWFW bei der Anmeldung zur
EffG Auditor/innenliste. Teilnehmer/innen erhalten für den Bereich Gebäude 7 Punkte und
für den Bereich Prozesse 4 Punkte.

ANMELDUNG
Bis 26. September 2016, schriftlich bei Energie Tirol (Anmeldeformular).

 


Praxisteil:
Prüfung:
Bundesland: keine Angabe
Die Ausbildungen nach ARGE EBA werden ständig überprüft und weiterentwickelt. Neben den oben beschriebenen Kursen werden auch Spezialseinare zu bestimmten Themen, die der besonderen Weiterbildung von Berater/innen dienen. angeboten. Die Themen dieser Spezialseminare reichen von speziellen Energieanwendungen bis hin zu Inhalten der betrieblicher Energieberatung. Nähere Informationen zu diesen Spezialseminaren köännen Sie den Internetseiten der jeweiligen Bundesländer entnehmen.